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OFG gewinnt Auswärtsspiel in Öschelbronn
(Hochgeladen von Webmaster-OFG am 25.07.2010 um 21:28)
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Am vergangen Sonntag konnten die Offenburger Faustballer ihren sechsten Saisonsieg verbuchen. Gegen den Abstiegskandidaten TV Öschelbronn siegten die Ortenauer mit 5:4 (11:13, 11:3, 13:11, 11:5, 4:11, 10:12, 11:8, 8:11, 11:8).

In der Partie gegen den badische Konkurrenten mussten die Gäste erneut auf Oliver Späth verzichten und Teammanager Philipp Fischer schenkte der gleichen Fünf das Vertrauen, die auch eine Woche zuvor gegen den TuS Frammerbach gewinnen konnte. Der TV Öschelbronn verlor hingegen sein Spiel am Samstag gegen besagten TuS Frammersbach mit 3:5 und stand somit vor dem Spiel gegen die Offenburger gehörig unter Druck. Nur mit einem Sieg wäre der rechnerische Klassenerhalt noch möglich. Dementsprechend gingen die Gastgeber im ersten Satz energisch zu Werke. Mit langen Angriffsbällen über die Mitte punktete TVÖ-Angreifer Florian Zwintscher vielfach.

Die Offenburger waren, so hatte es den Anschein, noch nicht richtig auf dem Platz. Konsequenterweise holten sich die Öschelbronner auch den ersten Durchgang. Im zweiten Spielabschnitt wendete sich das Blatt. Sven Muckle, der erneut die Hauptlast im Angriff trug, kam immer besser in Fahrt und auch die Abwehrspieler Mark Borho und Matthias Lilienthal hatten nur noch selten Probleme mit den gegnerischen Angriffsschlägen. In den darauffolgenden drei Sätzen war die OFG die spielbestimmende Mannschaft und ging mit 3:1 in Führung.

Im fünften Durchgang schlich sich der Schlendrian in das Offenburger Spiel. Die Gäste ließen die Zügel aufgrund der Führung viel zu locker und schalteten einen Gang zurück. Für dieses Verhalten wurden sie auch postwendend bestraft. Durch zwei Satzgewinne in Folge glichen die Gastgeber aus und auch die Heimfans hofften auf eine Wende.

Die Gäste erhöhten im darauffolgenden Satz wieder den Angriffsdruck und gingen mit einem 11:8 erneut in Führung. Die Öschelbronner kämpften im achten Satz aufopferungsvoll und wurden mit dem 4:4 Satzausgleich belohnt. Trotz des spannenden Spielverlaufs entwickelte sich jedoch kein hochklassiges Spiel. Schuld daran war unter anderem auch der Wind, der zeitweise in starken Böen über das Faustballfeld wehte.

Symptomatisch für das ganze Spiel war dann der Verlauf des letzten Spielabschnitts. Die Offenburger spielten konzentriert und ließen den Gästen kaum eine Chance. Sie erspielten sich beim Stande von 10:2 insgesamt neun Matchbälle. Auf unerklärliche Art und Weise gelang es dem TVÖ noch sechs Punkte in Folge zu machen, bevor das Spiel schließlich von Sven Muckle durch eine wuchtige Angabe beendet wurde.

„Ich hatte heute das Gefühl, das keine der beiden Mannschaften das Spiel gewinnen wollte. Normalerweise hätten wir das Spiel mit 5:2 gewinnen müssen, aber uns fehlt die Konstanz, eine gute Leistung über das gesamte Spiel zu zeigen. Nichtsdestotrotz freue ich mich über den heutigen Sieg, auch wenn es knapper war als wir es vor der Partie gehofft hatten“; zeigte sich Zuspieler Thomas Häusler nach der Partie glücklich.

Bericht M-B-L

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