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FFW siegt gegen Unterhaugstett mit 5:0
(Hochgeladen von Offenburg Faustball am 23.01.2012 um 16:01)
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Am vergangenen Wochenende gewannen die Offenburger Bundesliga-Faustballer ihr Heimspiel gegen den TV Unterhaugstett mit 5:0 (11:5, 11:9, 11:6, 11:8, 11:3), verloren aber am Sonntag ebenso deutlich mit 0:5 (4:11, 5:11, 7:11, 7:11, 3:11) beim TV Vaihingen/Enz. Trotz des Erfolgserlebnisses am Samstag stehen die Offenburger aufgrund der Spielausgänge der anderen Begegnungen bereits mit einem Bein in der der zweiten Liga.

In der Partie am Samstag waren die Hausherren von Anfang an die spielbestimmte. Trotz der krankheitsbedingten Absage von Mark Borho fanden die Offenburger sofort ins Spiel und dominierten die ebenfalls nicht in Bestbesetzung angereisten Unterhaugstetter. Stefan Konprecht servierte druckvolle Angaben und die Abwehr mit Thomas Häusler, Michael Haas und Matthias Lilienthal stand ungemein sicher. Im ersten Satz zogen die Offenburger schnell davon und sicherten sich diesen Durchgang mit 11:5.

Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich ausgeglichener. Die Gäste profitierten dabei von einigen Abstimmungsproblemen im Offenburger Mannschaftsgefüge. In der zweiten Hälfte des Satzes starteten die Hausherren eine Aufholjagd und wurden am Ende für ihren Einsatz belohnt. Mit sieben Punkten in Folge drehten sie den Verlauf und gingen mit 2:0 nach Sätzen in Führung.

Der Spielabschnitt vor der Pause war dann wieder eine deutliche Angelegenheit für die Feuerwehr-Faustballer. Die Angaben von Christian Erlenmayer wurden ein ums andere Mal von den Offenburgern abgewehrt, um anschließend effiziente Angriffe aufzubauen. Mit 11:6 ging auch der dritte Durchgang an die Hausherren.

Nach der Pause bäumten sich die Gäste aus Unterhaugstett nochmals auf, um die drohende Niederlage doch noch abzuwenden. Allerdings erhöhten auch die Offenburger das Tempo, um das Spiel konsequent zu Ende zu spielen. Die Energieleistung der Gastgeber wurde in den folgenden beiden Spielabschnitten belohnt. Mit 11:8 und 11:3 gewannen die Offenburger auch die letzten beiden Sätze in holten sich so den zweiten Heimsieg der Saison. Am Sonntag erwartete die Ortenauer mit dem TV Vaihingen/Enz ein ganz anderes Kaliber.

Die Vaihinger gewannen vor einer Woche den Europapokal der Landesmeister und können sich zurzeit als beste Hallenmannschaft Europas bezeichnen. Mit diesem Selbstbewusstsein gingen die Hausherren auch in die Partie. Dennoch erwischten die Offenburger den besseren Start. Die Hintermannschaft der FFW konnte mehrere Angaben von TVV-Angreifer Kolja Meyer abwehren und auch die Offensivreihe der FFW spielte sehr effektiv.

Die zwischenzeitliche 4:1 Führung brachte aber am Ende nichts Zählbares für die Feuerwehr- Faustballer ein. Der TVV setzte zu einem Zwischenspurt an und erzielte neun Punkte in Folge. Am Ende konnten die Gäste den Satz nicht mehr drehen und mussten den 0:1- Satzrückstand hinnehmen.

In Durchgang zwei fanden die Offenburger etwas besser ins Spiel, hatten aber der Dominanz der Vaihinger nichts entgegen zu setzen. Vor allem im Angriff unterliefen den Offenburgern zahlreiche Fehler, sodass der Europapokalsieger zu keiner Phase des Spiels sein wahres Können zeigen musste.

Auch in den letzten drei Sätzen dominierten vor allem die Angabenfehler auf Offenburger Seite. So wurde es dem Gastgeber leicht gemacht, druckvoll und effektiv zu spielen. Mit 7:11, 7:11 und 3:11 gewannen die Vaihinger die letzten drei Sätze und eroberten die Tabellenführung, da der TSV Pfungstadt mit 3:5 gegen den TV Öschelbronn. Neben diesem Sieg gewannen die Öschelbronner auch ihr Spiel am Freitagabend gegen den TV Waibstadt. Aufgrund dieser Siege haben die Offenburger nun keine Chance mehr die Öschelbronner in der Tabelle einzuholen.

Um die letzte rechnerische Möglichkeit zu nutzen, müssen die Feuerwehr-Faustballer alle restlichen drei Partien möglichst deutlich gewinnen und gleichzeitig auf Niederlagen der anderen Mannschaften hoffen.

„Wir haben es nach diesem Wochenende nicht mehr selbst in der Hand, ob wir in der Liga bleiben. Jetzt müssen wir schauen was der restliche Saisonverlauf noch bringt. An diesem Wochenende lief alles gegen uns“, ärgert sich Zuspieler Thomas Häusler über den Doppelspieltag.
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