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Aktuelle Nachrichten
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FFW kassiert Niederlage gegen TVÖ |
| (Hochgeladen von Offenburg Faustball am 08.02.2010 um 13:52) |
In ihrem letzten Heimspiel in der aktuellen Hallenrunde verloren die Faustballer des FFW Offenburg in einem wahren Faustball-Krimi knapp mit 4:5 (7:11, 11:6, 11:6, 11:7, 8:11, 6:11, 11:9, 9:11, 6:11) gegen den Tabellendritten TV Öschelbronn.
Die Gastgeber begannen verhalten im Angriff. Sowohl Stefan Konprecht als auch Sebastian Probst trafen zu selten die Lücken im Defensivgefüge der Öschelbronner. Trotz aufopferndem Kampf musste die Mannschaft von Teammanager Philipp Fischer den 0:1 Satzrückstand hinnehmen.
Im zweiten Satz hatten sich die beiden Angreifer dann eingeschossen und trafen nun reihenweise ins Schwarze. Auch die Abwehrspieler Michael Haas und Matthias Lilienthal glänzten phasenweise mit spektakulären Abwehraktionen. Im weiteren Verlauf des Spiels gelang es den Öschelbronnern nicht, mit den Hausherren mitzuhalten. Mit jeweils 11:6 sicherten sich die Gastgeber die Sätze zwei und drei und gingen mit einem 2:1 Vorsprung nach Sätzen in die erste Pause.
Auch im vierten Durchgang behielten die Offenburger die Oberhand. Beide Mannschaften kämpften beherzt und die Partie nahm auf Grund von vielen knappen Spielsituationen an Intensität zu. Es entwickelte sich ein spannendes badisches Derby. Den Offenburgern gelang es in dieser Situation den kühleren Kopf zu bewahren und sicherten sich auch diesen Satz.
Im fünften Spielabschnitt begann der Spielfluss der Gastgeber langsam ins Stocken zu geraten. Das Hauptproblem in dieser Phase des Offenburger Spiels war das unpräzise Zuspiel. Zu oft wurde der Ball an die sechs Zentimeter breite Leine gespielt, wo der an diesem Abend überragende Alexander Thau zum Block bereitstand. Die Ortenauer verschenkten zu viele Punkte, indem man gleich mehrmals hintereinander in einem Spielzug den Ball in eine schlechte Position für die Angreifer brachte. Nach einem 8:11 und 6:11 Satzverlust mussten die Offenburger den 3:3 Satzausgleich hinnehmen.
Die anschließende Pause nutzten die Betreuer Ralf Herp und Stefan Birth nochmals, um die Spieler wach zu rütteln. Durch eine taktische Veränderung gelang es den Gastgebern die Kontrolle über das Spiel zurück zu gewinnen.
Im achten Satz schien beim Stande von 5:0 aus Sicht der Offenburger die Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch dann startete der TV Öschelbronn eine imposante Aufholjagd und erspielte sich beim Stande von 9:10 den ersten Satzball. Dem Offenburger Angriff fehlte es zu diesem Zeitpunkt an der nötigen Durchschlagskraft und Präzision, so dass es in diesem Spiel in den Entscheidungssatz ging.
Die Anfangsphase des letzten Durchgangs wurde von den Offenburgern völlig verschlafen und beim Stande von 2:6 wurde zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Danach kämpften sich die Offenburger Spieler jedoch nochmals zurück ins Spiel. Durch ein unnötiges Missverständnis wurde beim Stande von 6:8 der folgende Punkt hergeschenkt, so dass es anstatt 7:8 nun 6:9 stand. Durch diese Aktion brach sich der FFW Offenburg selbst das Genick, denn diesen Vorsprung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen. Mit diesem Sieg qualifizierte sich der TV Öschelbronn erstmalig für die Endrunde einer Deutschen Meisterschaft.
“In diesem Spiel ging es für uns um nichts mehr. Trotzdem haben wir es geschafft uns zu motivieren und eine derzeitige Topmannschaft der Liga an den Rand einer Niederlage zu drängen. Schade, dass es uns nicht gelungen ist. Aber ich denke, wir haben für unsere Fans noch mal ein tolles Spiel gezeigt, dass für einige, vor allem in der Hinrunde, schwache Leistungen entschädigte,” resümierte Spielführer Matthias Lilienthal nach der Partie.
In zwei Wochen bestreitet der FFW Offenburg dann sein letztes Saisonspiel beim Tabellennachbarn NLV Vaihingen.
Bericht ML
---Die Gastgeber begannen verhalten im Angriff. Sowohl Stefan Konprecht als auch Sebastian Probst trafen zu selten die Lücken im Defensivgefüge der Öschelbronner. Trotz aufopferndem Kampf musste die Mannschaft von Teammanager Philipp Fischer den 0:1 Satzrückstand hinnehmen.
Im zweiten Satz hatten sich die beiden Angreifer dann eingeschossen und trafen nun reihenweise ins Schwarze. Auch die Abwehrspieler Michael Haas und Matthias Lilienthal glänzten phasenweise mit spektakulären Abwehraktionen. Im weiteren Verlauf des Spiels gelang es den Öschelbronnern nicht, mit den Hausherren mitzuhalten. Mit jeweils 11:6 sicherten sich die Gastgeber die Sätze zwei und drei und gingen mit einem 2:1 Vorsprung nach Sätzen in die erste Pause.
Auch im vierten Durchgang behielten die Offenburger die Oberhand. Beide Mannschaften kämpften beherzt und die Partie nahm auf Grund von vielen knappen Spielsituationen an Intensität zu. Es entwickelte sich ein spannendes badisches Derby. Den Offenburgern gelang es in dieser Situation den kühleren Kopf zu bewahren und sicherten sich auch diesen Satz.
Im fünften Spielabschnitt begann der Spielfluss der Gastgeber langsam ins Stocken zu geraten. Das Hauptproblem in dieser Phase des Offenburger Spiels war das unpräzise Zuspiel. Zu oft wurde der Ball an die sechs Zentimeter breite Leine gespielt, wo der an diesem Abend überragende Alexander Thau zum Block bereitstand. Die Ortenauer verschenkten zu viele Punkte, indem man gleich mehrmals hintereinander in einem Spielzug den Ball in eine schlechte Position für die Angreifer brachte. Nach einem 8:11 und 6:11 Satzverlust mussten die Offenburger den 3:3 Satzausgleich hinnehmen.
Die anschließende Pause nutzten die Betreuer Ralf Herp und Stefan Birth nochmals, um die Spieler wach zu rütteln. Durch eine taktische Veränderung gelang es den Gastgebern die Kontrolle über das Spiel zurück zu gewinnen.
Im achten Satz schien beim Stande von 5:0 aus Sicht der Offenburger die Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch dann startete der TV Öschelbronn eine imposante Aufholjagd und erspielte sich beim Stande von 9:10 den ersten Satzball. Dem Offenburger Angriff fehlte es zu diesem Zeitpunkt an der nötigen Durchschlagskraft und Präzision, so dass es in diesem Spiel in den Entscheidungssatz ging.
Die Anfangsphase des letzten Durchgangs wurde von den Offenburgern völlig verschlafen und beim Stande von 2:6 wurde zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Danach kämpften sich die Offenburger Spieler jedoch nochmals zurück ins Spiel. Durch ein unnötiges Missverständnis wurde beim Stande von 6:8 der folgende Punkt hergeschenkt, so dass es anstatt 7:8 nun 6:9 stand. Durch diese Aktion brach sich der FFW Offenburg selbst das Genick, denn diesen Vorsprung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen. Mit diesem Sieg qualifizierte sich der TV Öschelbronn erstmalig für die Endrunde einer Deutschen Meisterschaft.
“In diesem Spiel ging es für uns um nichts mehr. Trotzdem haben wir es geschafft uns zu motivieren und eine derzeitige Topmannschaft der Liga an den Rand einer Niederlage zu drängen. Schade, dass es uns nicht gelungen ist. Aber ich denke, wir haben für unsere Fans noch mal ein tolles Spiel gezeigt, dass für einige, vor allem in der Hinrunde, schwache Leistungen entschädigte,” resümierte Spielführer Matthias Lilienthal nach der Partie.
In zwei Wochen bestreitet der FFW Offenburg dann sein letztes Saisonspiel beim Tabellennachbarn NLV Vaihingen.
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